Nur die ‚Reine Sicht‘ der Buddha-Natur von den fühlenden Wesen gilt als unverfälscht. Jede andere Sicht wird getrübt durch Konzepte, Vorstellungen, unsere persönliche Geschichte und Fixierungen.
Trotzdem urteilen wir ständig. Und das ist auch erstmal ok so! Wir leben jetzt, sind Menschen. Die Herdplatte möchten wir nicht anfassen, der Acrylpulli kratzt und ist sowieso Made in PRC.
Und doch: Es geht um Bewusstwerdung. Es geht um die Einsicht, dass diese Wahrnehmungen nur ein Übergangsstadium sind hin zu einer offenen Sicht. Herbert Guenther übersetzt aus dem Tibetischen die Leerheit, um diese Haltung, diese Erfahrung geht es nämlich hier, präziser als ‚Nichthaftigkeit-Offenheit‘. Ein wundervoll sperriger Begriff. Nicht an Wahrnehmung anhaften und offen bleiben für alles, was sich uns zeigt!
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Chaos
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